Christian Junius

Zukunft

Social Media Manager – ein Beruf mit Zukunft

In der Fachwelt ist unbestritten, dass Social Media-Kanäle wie Facebook, Twitter und YouTube immer wichtiger werden. Der direkte Dialog mit den Interessenten und Kunden steht im Vordergrund. Zuständig dafür werden zukünftig Social Media Manager sein.

Mehr als 30 Millionen Deutsche nutzen laut IT-Branchenverband BITKOM regelmäßig soziale Netzwerke. Die Userzahlen steigen täglich. Die verschiedenen Social Media-Tools stehen für ein stärker vernetztes sowie transparentes Internet, das jeder User aktiv mitgestalten kann. Nahezu jeder kann Inhalte wie Text, Bilder sowie Videos publizieren und dann mit anderen Menschen diskutieren.

Google Social Search – Personalisierung der Suchergebnisse

Der Suchmaschinenbetreiber Google hat vor wenigen Tagen – zunächst in den USA – kleine Änderungen vorgenommen, die zukünftig beachtliche Auswirkungen haben wird: „Social Search“ wird zentraler in den Suchergebnissen dargestellt.

Die Technologie ermöglicht es Google-Nutzern, bei einer Suchabfrage relevante Ergebnisse aus dem eigenen „Social Circle“ zu finden. Voraussetzung ist, dass der Nutzer die von ihm genutzten Netzwerke in seinem Google-Profil hinterlegt hat.

Google Social Search bildet Alltagsverhalten im Internet ab

Google greift damit die Idee auf, dass wir uns zunächst bei Freunden erkundigen, wenn wir etwas wissen wollen. Freunden können wir trauen, warum sollen ihre Erfahrungen und ihr Wissen nicht in unsere Suchergebnisse einfließen?

Social Media ist mehr als Facebook

Letztes Jahr war geprägt durch zwei Anwendungen: Twitter und Facebook. Der Hype auf Facebook wurde durch den Kinofilm „The Social Network“ zusätzlich verstärkt.

Social Media als Chance sehen

Firmen sind teilweise „blind“ auf diesen Social Media-Zug aufgesprungen und haben Großteile der Budgets in Facebook Apps und Media umgeleitet – der ROI (Return of Invest) war und ist bisher ungewiss.
Häufig wurde jedoch vergessen, dass Social Media mehr ist als Facebook. In naher Zukunft werden Nutzer neue, dynamische Plattformen und Anwendungen für sich entdecken – die Entwicklung hat schon längst begonnen. Diese Portale werden verstärkt genutzt um themen- und kontextspezifische „Beziehungen“ zu führen.

QR-Code – das (un)heimliche Viereck

In Zeitungenannoncen, auf Plakatwänden und vor allem bei neueren Werbeaktionen sieht man in letzter Zeit immer häufiger ein dezentes Viereck mit vielen kleinen – für das menschliche Auge nicht entzifferbaren – Zeichen. Dies ist der QR-Code.

Ursprünglich wurde der QR-Code zur Markierung von Baugruppen und Komponenten für die Logistik in der Automobilproduktion eingesetzt. Entwickelt wurde der Code von Denso Wave. Die kommerzielle Nutzung des QR-Codes ist momentan lizenzfrei. Denso Wave ist Rechteinhaber, verzichtet allerdings bis heute auf Lizenzgebühren.
Heute wird der QR-Code neben dem Barcode auch häufig für Identifikationssysteme und Geräte zur mobilen Datenerfassung genutzt.

Die Zukunft der Kommunikation und der sozialen Netzwerke

Wie sieht die Zukunft des Internets aus? Meine ganz persönliche Meinung: mittelfristig sind soziale Netzwerke (z. B. Facebook) Dreh- und Angelpunkt der Kommunikation. Facebook-„Seiten“ und „Gruppen“ werden immer populärer.

Immer mehr Firmen werden ihre Aktivitäten dorthin verlagern (müssen) – wo das Publikum ist. Auf der anderen Seite werden die Bedeutung von firmeneigenen Websites bzw. Domains abnehmen.
Wenn der Zahlungsverkehr und andere alltägliche Vorgänge über soziale Netzte abgewickelt werden, wird sich die Masse nicht mehr im „Internet“, sondern direkt bei Facebook & Co., anmelden. Das Internet dient für noch als Plattform – wie früher MS-DOS und heute Windows oder Linux.
Heute werden die sozialen Netzwerke in großer Häufigkeit dazu benutzt, Konsumenten auf mehr oder weniger interessante Hompepages zu leiten. Dieser zeitaufwendige und verlustreiche Zwischenschritt – fast die Hälfte der Interessenten brechen diesen Prozess ab – wird entfallen!