Christian Junius

Google+

Wer in sozialen Netzwerken postet, der haftet

Wer bei Facebook, Google+ oder anderen sozialen Netzwerken schreibt, der haftet.

Eine Profilseite bei Facebook & Co. ist so öffentlich wie ein Blog. Deshalb gilt: der Betreiber ist für Kommentare und Bilder verantwortlich, die ihm andere dort hinterlassen.

Die sogenannte Forenhaftung hat sich aufgrund etlicher Urteile in der Szene und in Unternehmen zunehmend herumgesprochen. Wer zum Beispiel auf einen obszönen Kommentar aufmerksam gemacht wird, muss den so schnell wie möglich löschen.

Oben erwähnte Forenhaftung ist auch bei Profilen in sozialen Netzwerken gültig. Auch für Kommentare, die eine Person auf Seiten eines Nutzers abgibt, haftet eben der Besitzer bzw. Inhaber der Seite mit.

Tipps für Social Media-Richtlinien in Unternehmen

Social Media und andere soziale Netzwerke bzw. Portale bieten einen geschäftlichen Mehrwert, wenn man Tipps beachtet und mit Sachverstand sich dem Thema verantwortungsvoll nähert.
Im Hinterkopf muss immer die Frage stehen, welche Person(en) welche Informationen über welche Medien weitergeben bzw. veröffentlichen darf. Ein paar Tipps sollen Ihnen Anregungen geben. Jedes Unternehmen, jede Abteilung hat andere Abläufe, Pauschalisierungen helfen an dieser Stelle nicht weiter.


In etlichen Firmen – ob gross oder klein – gibt es ein IT-Regelwerk, welches beispielsweise Vorschriften und Anweisungen enthalten, wie Sachbearbeiter sich beim Surfen im Web verhalten sollen. Allerdings wurden diese Regelungen vereinbart als Social Media noch nicht existent war oder noch in den Anfängen war.

Social Media – Knigge: Was Mitarbeiter nicht dürfen

Facebook ist zu einem Massenphänomen mit hohem Ansteckungsfaktor geworden. Google+ ist auf ähnlichem Wege. Die privaten und beruflichen Kontakte vermischen sich in Social Media zusehens. Umso wichtiger ist, dass die Mitarbeiter auf “Netket” achten.

“Netket” ist nichts anderes als was man im guten Elternhaus lernt: Gutes Benehmen!
Dieses ist auch bei der Social Media- bzw. Online-Kommunikation wichtig.

Im Internet ist nicht ausgeschlossen, auf negative Äußerungen über den eigenen Arbeitgeber oder deren Produkte zu stossen. Die Lust ist dann groß eine Richtigstellung abzugeben – in Form eines Kommentars oder einer Gegendarstellung.
Dabei ist zu beachten, dass man von Anfang an klarstellen tut, dass dies als persönliche Meinung bzw. Erfahrung geschieht und keinesfalls als offizielles Unternehmensstatement.
Tut man diesen Hinweis unterlassen, handelt man fahrlässig und kann von vielen Seiten rechtlich belangt werden.