Christian Junius

Datenschutz

Wer in sozialen Netzwerken postet, der haftet

Wer bei Facebook, Google+ oder anderen sozialen Netzwerken schreibt, der haftet.

Eine Profilseite bei Facebook & Co. ist so öffentlich wie ein Blog. Deshalb gilt: der Betreiber ist für Kommentare und Bilder verantwortlich, die ihm andere dort hinterlassen.

Die sogenannte Forenhaftung hat sich aufgrund etlicher Urteile in der Szene und in Unternehmen zunehmend herumgesprochen. Wer zum Beispiel auf einen obszönen Kommentar aufmerksam gemacht wird, muss den so schnell wie möglich löschen.

Oben erwähnte Forenhaftung ist auch bei Profilen in sozialen Netzwerken gültig. Auch für Kommentare, die eine Person auf Seiten eines Nutzers abgibt, haftet eben der Besitzer bzw. Inhaber der Seite mit.

Tipps für Social Media-Richtlinien in Unternehmen

Social Media und andere soziale Netzwerke bzw. Portale bieten einen geschäftlichen Mehrwert, wenn man Tipps beachtet und mit Sachverstand sich dem Thema verantwortungsvoll nähert.
Im Hinterkopf muss immer die Frage stehen, welche Person(en) welche Informationen über welche Medien weitergeben bzw. veröffentlichen darf. Ein paar Tipps sollen Ihnen Anregungen geben. Jedes Unternehmen, jede Abteilung hat andere Abläufe, Pauschalisierungen helfen an dieser Stelle nicht weiter.


In etlichen Firmen – ob gross oder klein – gibt es ein IT-Regelwerk, welches beispielsweise Vorschriften und Anweisungen enthalten, wie Sachbearbeiter sich beim Surfen im Web verhalten sollen. Allerdings wurden diese Regelungen vereinbart als Social Media noch nicht existent war oder noch in den Anfängen war.

Facebook sicherer machen – Sicherheit durch HTTPS erhöhen

Facebook nimmt Datenschutz mittlerweile ernst

Bis vor wenigen Wochen konnten die User von Facebook Ihren Account nur mit Hilfe von diversen Erweiterungen dauerhaft mittels HTTPS betreiben. Neuerdings bietet Facebook diese Funktion für alle Nutzer, sie muss aber in den Einstellungen manuell aktiviert werden.

Ist die HTTPS-Verschlüsselung aktiviert, wird die Verbindung zwischen dem Nutzer-Rechner und den Facebook-Servern dekodiert. Das Social Network reagiert damit auf neue Hacker-Tools: Diese fangen die Zugangsdaten ohne viel Aufwand aus unverschlüsselten WLAN-Verbindungen ab.

Aktivierung über Facebook-Account

Den Zugewinn an Sicherheit aktiviert man über die Benutzeroberfläche “Konto” -> “Kontoeinstellungen” -> “Kontosicherheit”.
Sobald das Konto mit der neuen Funktion ausgestattet ist, taucht die Option “Sicheres Durchstöbern (https)” auf.

Facebook – Bedienung leicht gemacht

Facebook ist derzeit ohne Zweifel die beliebteste und auch wohl meistgenutzte Kommunikationsplattform im Internet.
Durch die große Funktionsvielfalt von Facebook hat (leider) die Übersichtlichkeit darunter gelitten. Viele Menschen haben einen Facebook-Account, nutzen ihn aber wegen der Kompliziertheit nicht – schade!
Ich möchte Ihnen nachfolgend erklären, wie Sie Facebook sicher nutzen können und genau bestimmen, wer was von Ihren Einträgen und Mitteilungen sehen darf.

Facebook führt Sicherheitsfunktionen bei Anmeldung ein

Facebook wird zukünftig Alarm schlagen, wenn sich ein User von einem unbekannten Gerät aus anmeldet. So kann man die neuen Sicherheitsfunktionen kurz und prägnant zusammenfassen. Allerdings muss der Anwender diese Funktion zunächst selbst unter Konto/Kontoeinstellungen aktivieren.

Facebook macht einen ersten kleinen Schritt

In dieser Rubrik kann der Anwender unter Kontosicherheit “Benachrichtigungen für Anmeldungen von neuen Geräten” das Feature aktivieren. Daraufhin fragt Facebook bei jedem Login zunächst nach einem Bezeichner für das neue Gerät und meldet diesen Vorgang automatisch an die hinterlegte Emailadresse. Durch das Setzen des Hakens bei “Mich nicht erneut fragen” merkt sich Facebook die Hardware. Eine Benachrichtigung via SMS ist derzeit in Deutschland noch nicht verfügbar.