Christian Junius

Social Media Manager – ein Beruf mit Zukunft

Social Media Manager – ein Beruf mit Zukunft

In der Fachwelt ist unbestritten, dass Social Media-Kanäle wie Facebook, Twitter und YouTube immer wichtiger werden. Der direkte Dialog mit den Interessenten und Kunden steht im Vordergrund. Zuständig dafür werden zukünftig Social Media Manager sein.

Mehr als 30 Millionen Deutsche nutzen laut IT-Branchenverband BITKOM regelmäßig soziale Netzwerke. Die Userzahlen steigen täglich. Die verschiedenen Social Media-Tools stehen für ein stärker vernetztes sowie transparentes Internet, das jeder User aktiv mitgestalten kann. Nahezu jeder kann Inhalte wie Text, Bilder sowie Videos publizieren und dann mit anderen Menschen diskutieren.

Social Media-Dialog ist öffentlich und transparent

Da der Dialog öffentlich ist, sind die Beiträge einsehbar. Anzumerken ist, dass geschriebene Worte und Bilder Ewigkeiten im Netz verfügbar sind.
Auf den Punkt gebracht: nichts veröffentlichen, was einem später schaden kann. Das Internet ist kein rechtsleerer Raum! Allzu böse Worte können als Beleidigung oder üble Nachrede aufgefasst werden.

Oben beschriebene Tatsachen machen sich immer mehr Unternehmen zu Nutze. Die „old-school“-Werbung verliert rapide an Wirkung. Kaum noch ein potentieller Idealkunde nimmt diese wahr. Zwischen Frühstück (z. B. Werbung auf Joghurtbechern, Milchverpackungen sowie der Tageszeitung) bis zur Abendruhe wird der Durchschnittsbürger in Deutschland mit über 180 Anzeigen konfrontiert. Je mehr desto größer ist die Abstumpfung.

Werben wo der Idealkunde dies erwartet

Heute will der Bürger dort Anzeigen oder noch besser Empfehlungen finden, wo er von sich aus nach Produkten und Dienstleistungen sucht. Sehr verkürzt zusammengefaßt, kann man dies als Social Media bezeichnen. Personen, die dieses Vorgehen gelernt haben, nennt man Social Media Manager.

Social Media Manager werden abteilungsübergreifend agieren

Den Dialog, die Reputation und die Kontaktpflege zu Kunden und potenziellen Interessenten muß gesteuert werden. Bis vor wenigen Monaten – in der Anfangszeit von Social Media – war dies meist ein/e Auszubildende/r oder ein jüngeres Mitglied in der Fachbearbeitung.
Heute kann sich keine Firmen und kein Konzern mehr diese semiprofessionelle Lösung leisten! Teilweise ist mehr Imageschaden als Nutzen angerichtet worden. Die Zukunft hat bereits begonnen: Social Media Manager werden abteilungsübergreifend agieren und in enger Zusammenarbeit mit der PR-Abteilung neue Formen der Außendarstellung entwickeln.

Das Berufsbild des Social Media Manager wird sich sehr schnell etablieren. Immer mehr Unternehmen erkennen die Chancen, die Facebook, Twitter & Co. für sie bieten.

Der direkte Dialog mit den Idealkunden ist das Ziel!

Firmen können mit Hilfe von Social Media Manager so Fans gewinnen; Menschen, die ihre Begeisterung mit anderen teilen und zu Fürsprechern werden. Die Wirkung von Social Media entfaltet sich, wenn Leute gewonnen werden, die Produkte, Dienstleistungen und positive Erfahrungen weiterempfehlen.

Die zentrale Stelle dafür ist der Social Media Manager. Er muß die Geschäftsprozesse kennen, um Social Media sinnvoll für ein Unternehmen anzuwenden. Nur so kann er einschätzen, in welcher Abteilung (PR, Vertrieb, Service und Personal) sich der Einsatz von Facebook, Twitter & Co. wirklich lohnt.

Erwartet wird eine Person, die viel Feingefühl, eigene Erfahrungen mit dem Umgang von Social Media-Tools und Prozesskenntnisse hat. Wer Social Media-Strategien entwickelt und aktiv für Firmen einsetzt, sollte in den sozialen Netzwerken zuhause sein und auch in seiner Freizeit aktiv die Vorteile von Facebook, Twitter & Co. nutzen.

Wenn Sie einen Schreibfehler im Text finden, bitte informieren Sie mich: markieren Sie die Textstelle und drücken Ctrl+Enter.

Spelling error report

The following text will be sent to our editors: