Christian Junius

Social Media – Knigge: Was Mitarbeiter nicht dürfen

Social Media – Knigge: Was Mitarbeiter nicht dürfen

Facebook ist zu einem Massenphänomen mit hohem Ansteckungsfaktor geworden. Google+ ist auf ähnlichem Wege. Die privaten und beruflichen Kontakte vermischen sich in Social Media zusehens. Umso wichtiger ist, dass die Mitarbeiter auf „Netket“ achten.

„Netket“ ist nichts anderes als was man im guten Elternhaus lernt: Gutes Benehmen!
Dieses ist auch bei der Social Media- bzw. Online-Kommunikation wichtig.

Im Internet ist nicht ausgeschlossen, auf negative Äußerungen über den eigenen Arbeitgeber oder deren Produkte zu stossen. Die Lust ist dann groß eine Richtigstellung abzugeben – in Form eines Kommentars oder einer Gegendarstellung.
Dabei ist zu beachten, dass man von Anfang an klarstellen tut, dass dies als persönliche Meinung bzw. Erfahrung geschieht und keinesfalls als offizielles Unternehmensstatement.
Tut man diesen Hinweis unterlassen, handelt man fahrlässig und kann von vielen Seiten rechtlich belangt werden.

Genau gefährlich ist es, wenn man sich als zufriedenen Kunden ausgeben tut. Lügen haben kurze Beinen – vor allem im Social Media und den übrigen Onlinemedien. Sie spielen nicht nur mit Ihrer Eigenreputation sondern letztlich mit Ihrem Arbeitsplatz! Eine seriöse Firma kann dieses – vielleicht loyal gedachte – Handeln nicht dulden. Ich kenne etliche Fälle in denen der betreffende Autor seinen Arbeitsplatz fristlos verlor.

Auf öffentlich zugänglichen Social Media-Seite sollen Mitarbeiter auch tunlichst vermeiden, einen Streit mit unzufriedenen Kunden, Unternehmenskritikern oder anderen Angestellten auszutragen. Ein weiteres Tabu ist über Vorgesetzte und die Führungskräfte einer Firma zu lästern.

Was auch jedem User und jedem Benutzer von Social Media-Anwendungen klar sein muß, ist, dass keine Betriebsinterna ins Netz gehören.

Auch interne Arbeitsgruppen, die z. B. filialübergreifend Erfahrungen und andere Themen über Facebook oder Google+ austauschen, muss klar sein, dass die geschriebenen Daten über das öffentliche Netz geleitet werden und unter Umständen einsehbar sind.

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