Christian Junius

Social Media als wichtiger Teil des INNOVATIVEN Marketing

Social Media als wichtiger Teil des INNOVATIVEN Marketing

Auf Grund der wachsenden Verbreitung von Social Media steigt deren Bedeutung für das Online-Marketing auch in Deutschland. Das Interesse auf Seiten der Benutzer ist auf jeden Fall vorhanden. Bei den Unternehmen herrscht jedoch eher Unsicherheit über die Frage nach der richtigen Strategie für das Web 2.0.

Deutsche Unternehmen tun sich im Umgang mit Social Media weitestgehend noch ziemlich schwer. Einer jüngeren Studie von Social-Media-Monitor zu Folge, will rund die Hälfte der befragten Führungskräfte auf die Nutzung von Social Media auch in Zukunft verzichten.
In Amerika ist die Entwicklung schon wesentlich weiter. Dort werden Unternehmen, die nicht Social-Media-Aktivitäten vorweisen können, immer stärker vom Markt verdrängt. Klassiche Werbeinstrumente werden von Internetnutzern zusehens ignoriert.
Können Sie sich noch bewußt an irgendeine Reklame am heutigen Tag erinnern oder „überlesen“ Sie diese auch?

Aus meiner Sicht ist es ein fataler Irrtum, wenn deutsche Firmen der derzeitigen Entwicklung keine ausreichende Beachtung schenken. Die Ignoranz und Bequemlichkeit vieler „traditioneller“ Marketing- und Management-Führungskräfte in Deutschland wird sich bald rächen! Es ist zu befürchten, dass sich diese Leute leider nie wirklich objektiv und unvoreingenommen mit den Potenzialen und Grenzen der Social Media auseinander gesetzt haben. Die hören nur „YouTube“ oder „Facebook“ und runter saust im Kopf die Jalousie.

Und ganz ehrlich gesprochen: Auch ich habe lange gebraucht, bis ich das gigantischen Potenziale von Social Media für effektive Geschäftserfolge begriffen hatte.

Meine wichtigste Erkenntnis: Social Media Marketing bedeutet ein komplettes INNOVATIVEN Marketing. Also nicht einfach nur das weitere Werkzeug „Social Media“ zur Marketing-Handwerkerkiste hinzufügen. Nein, mitnichten!

Alle bisher genutzten Werkzeuge müssen auf den ROMI-Prüfstand der Kosteneffizienz. Der Return On Marketing Investment ist die Entscheidungsmessziffer. Die ehrlichen, gesamten Kosten zur Schaffung eines qualifizierten Leads oder Prospects sind so eine Vergleichsgröße. Da sehen nach meinen persönlichen Erfahrungen viele „traditionelle“ Marketingwerkzeuge ziemlich alt aus.

Es gibt zwar auch signifikante Unterschiede zwischen einzelnen Branchen, aber nur ganz wenige Ausnahmen bestätigen die folgende Praxisregel: Rundfunk- und Fernsehwerbung, Großflächenplakatierung, Hochglanzdruck-Broschüren, Bannerwerbung und aufwändige Messebeteiligungen gehören in die Tonne.

Vor allem junge Internet-Nutzer verbringen immer mehr Zeit in Web-Communities und mit dem Konsum von User-Generated Content. Dieser Begriff umfasst Angebote wie beispielsweise Twitter, Blogs, Facebook und Youtube. Hier können Benutzer selbst schnell, einfach und ohne technische Vorkenntnisse Inhalte erstellen und veröffentlichen – Web 2.0 als Mitmach-Internet sozusagen. Rund zwei Drittel der deutschen Jugendlichen verbringen bereits jetzt mehr Zeit auf Facebook, Flickr und Co. als auf ‘klassischen’ Websites.

Online-Marketing, das die erstarkenden Social Media nicht mit einbezieht, geht demzufolge größtenteils an dieser wichtigen, zukunftsträchtigen Zielgruppe vorbei. Darüber hinaus verpassen Unternehmen, die nicht auf diesen anhaltenden Trend reagieren, eine neue Möglichkeit potentielle Kunden spezifisch und direkt anzusprechen, ja sogar in einen echten Dialog zu treten.

Denn erfolgreiches Social Media Marketing ergänzt herkömmliches Online-Marketing nicht einfach nur um einen neuen Kommunikationskanal. Dadurch, dass Informationsaustausch nicht mehr nur in eine Richtung möglich ist, ergeben sich auch Chancen, mehr über die Bedürfnisse und Ansprüche der Kunden zu erfahren. Die interaktiven Angebote eröffnen außerdem Wege, die Bindung an Marken und Produkte zu erhöhen.

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