Christian Junius

QR-Code – das (un)heimliche Viereck

QR-Code – das (un)heimliche Viereck

In Zeitungenannoncen, auf Plakatwänden und vor allem bei neueren Werbeaktionen sieht man in letzter Zeit immer häufiger ein dezentes Viereck mit vielen kleinen – für das menschliche Auge nicht entzifferbaren – Zeichen. Dies ist der QR-Code.

Ursprünglich wurde der QR-Code zur Markierung von Baugruppen und Komponenten für die Logistik in der Automobilproduktion eingesetzt. Entwickelt wurde der Code von Denso Wave. Die kommerzielle Nutzung des QR-Codes ist momentan lizenzfrei. Denso Wave ist Rechteinhaber, verzichtet allerdings bis heute auf Lizenzgebühren.
Heute wird der QR-Code neben dem Barcode auch häufig für Identifikationssysteme und Geräte zur mobilen Datenerfassung genutzt.

Der QR-Code ist ein quadratisches Viereck aus schwarzen und weißen Punkten, die die kodierten Daten binär darstellen. Zur Orientierung dienen spezielle Markierungen in drei der vier Ecken – diese dienen der Ausrichtung.

In ein QR-Quadrat lassen sich laut Hersteller 7.089 Dezimalziffern bzw. 4.296 alphanumerische Zeichen darstellen.

Seit Mobiltelefone, PDAs und Smartphones über eingebaute Kameras verfügen, ist das Lesen des QR-Codes mit einer Software sehr leicht möglich. Für viele Geräte ist eine solche Software bereits vom Hersteller implementiert. Der als Mobile Tagging bezeichnete Prozess ist in Japan äußerst populär. Seit dem Jahr 2007 verbreitet sich dieses Konzept auch zunehmend in Europa.

Die Werbebranche nutzt dieses Verfahren, um eine Webadresse oder einen Gewinncode darin zu kodieren. Da heute fast jedes Mobiltelefon einen Webbrowser enthält, kann man beim Lesen des QR-Codes mittels Browser direkt auf die Website weitergeleitet werden.

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