Christian Junius

Facebook – Bedienung leicht gemacht

Facebook – Bedienung leicht gemacht

Facebook ist derzeit ohne Zweifel die beliebteste und auch wohl meistgenutzte Kommunikationsplattform im Internet.
Durch die große Funktionsvielfalt von Facebook hat (leider) die Übersichtlichkeit darunter gelitten. Viele Menschen haben einen Facebook-Account, nutzen ihn aber wegen der Kompliziertheit nicht – schade!
Ich möchte Ihnen nachfolgend erklären, wie Sie Facebook sicher nutzen können und genau bestimmen, wer was von Ihren Einträgen und Mitteilungen sehen darf.

Freunde bei Facebook mit der Listenfunktion verwalten

Bei einer hohen Anzahl von Freunden und Bekannten auf Facebook, kann deren Verwaltung und Klassifizierung nützlich sein. Dies hat den Vorteil, dass man „Favoriten“ anlegen kann und man zum Beispiel nur diese aktuell auf dem Bildschirm sieht.
Diese Funktion ist mit den Listen problemlos möglich. Gehen Sie auf „Konto -> Freunde bearbeiten“. Hier kann man mit dem Button „Liste erstellen“ eine neue (Freundes-)liste anlegen. Der Name ist frei wählbar.

In der folgenden Auswahlliste wählt man die passenden Kontakte für diese Liste bzw. Gruppe aus. In der Praxis hat sich bewährt, Kontakte nach zum Beispiel „Freunde“, „Kollegen“, „Schulfreunde“, „Bekannte“ und „Verein“ zu unterscheiden. Kontakte können auch in mehreren Listen gleichzeitig geführt werden.
Es ist auch vorteilhaft, Personen in einer Gruppe zu versammeln, die man nur flüchtig kennt. So kann man diese von diversen Inhalten ausschließen.

Wie bereits weiter oben angedeutet, ist es bei Facebook über die Listenfunktion möglich, zum Beispiel die Gruppe „Bekannte“ davon auszuschließen, bestimmte Profilinformationen zu sehen.
Auch kann bei jedem neuen Statuseintrag und hochgeladenen Foto festgelegt werden, ob alle oder nur manche Kontakte diesen sehen dürfen.
Dazu klickt man bei der Eingabe oder beim hochladen von Bildern auf das Vorhängeschloss und wählt „Bestimmte Personen“, tippt die Anfangsbuchstaben der Liste ein und bestätigt die Auswahl.
Kontakte, die nicht zu der freigegebenen Gruppe gehören, erhalten diesen Status weder in ihrer Meldungsübersicht. Auch können Sie diesen nicht, wenn sie auf Ihre Pinnwand schauen.

Die Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook

Auf den ersten Blick verwirren die Privatsphäre-Einstellungen von Facebook den Nutzer. Auf sehr viele Ebenen und Kontrollkästchen müssen berücksichtigt werden.
Die wichtigsten Optionen finden Sie im Bereich „Konto -> Privatsphäre-Einstellungen“. Dort legen Sie fest, wer was von Ihnen sehen darf. Hier gibt es Bereiche, deren Bedeutung nicht auf Anhieb klar ist.

Die einfache Facebook-Einteilung der Freigaben wie „Alle“ oder „Freunde“ sollte man ignorieren! Diese Freigaben sind in der Regel viel zu grob eingeteilt. Die Option „Benutzerdefiniert“ ist die Lösung: Hier können Sie sehr spezifisch festlegen, wer was von Ihnen sehen darf. Klicken Sie dazu auf „Benutzerdefiniert“ und anschließend auf den Link „Benutzerdefinierte Einstellungen“.

Die Rubrik ist in drei Bereiche gegliedert: „Dinge, die ich teile“, „Dinge, die andere Personen teilen“ und „Kontaktinformationen“.
Der erste Bereich bezieht sich auf Statusnachrichten bzw. Fotos, die Sie teilen. Hier kann ich ohne Einschränkung nur eine Option empfehlen“ Nur Freunde“ einstellt. So können Fremde nicht Ihre Einträge lesen. Die Einstellung „Freunde von Freunden“ ermöglicht es theoretisch Tausenden Menschen, Ihr Profil oder Ihre Beiträge zu lesen!
Sie können dies auch auf „Benutzerdefiniert“ ändern und nur bestimmten Personen oder Gruppen Leserechte einräumen und andere Personen – und Gruppen – ausschließen.

Sehr praktisch ist der Knopf „Vorschau für mein Profil“ oben rechts auf der Website. Damit können Sie überprüfen, wie das eigene Profil für welche Nutzergruppe aussieht und ob wirklich alle privaten Informationen vor bestimmten Gruppen geschützt sind.

„Dinge, die andere Personen teilen“ ist besonders difizil – Sie haben im ersten Moment keinen direkten Einfluss auf Veröffentlichungen. Lädt ein Freund ein unschönes Foto von Ihnen auf Facebook und Sie werden darauf markiert, erhalten alle Freunde den Status „[Ihr Name] wurde auf einem Foto markiert“ und diese sehen das peinliche Bild bis Sie die Markierung manuell entfernen.

Diese (eventuellen) Peinlichkeiten können Sie schon im Vorfeld ausschliessen. Dazu wählen Sie „Fotos und Videos in denen ich markiert bin“ und danach „Benutzerdefiniert“. Hier können Sie bestimmten Personen und Gruppen einen Blick auf diese Bilder erlauben oder auch nicht. Wollen Sie grundsätzlich nicht, dass andere erfahren, wenn Sie auf einem Foto markiert wurden, wählen Sie „Nur ich“.

Auch können Sie die neueste Funktion von Facebook verhindern: andere Personen können Sie per Ortungsfunktion an einem Ort markieren. Dies geschieht unter „Freunde können angeben, dass ich mich an einem bestimmten Ort befinde“.

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