Datenmüll vom iPhone und iPad entfernen

Mit der kostenlosen Software PhoneClean kann man Speicherplatz auf iOS-Geräten schaffen

Unnötiger Datenmüll fallen auf nahezu allen iOS-Geräten an. Genau wie auf stationären Computern (PC) werden temporäre Dateien und Cookies angelegt.
Mit der Software PhoneClean wird rarer Speicherplatz frei und die Performance erhöht – so sagen es zumindest die Entwickler. Sie sagen es nicht nur, es stimmt! Bisher habe ich etliche iPhone und iPad-Modelle um meistens jeweils mehrere GB ‚erleichtert‘. Probleme sind mir persönlich nicht bekannt.

Software schafft automatisiert Speicherplatz

PhoneClean scannt automatisiert iPhone, iPad bzw. iPod und findet sehr zuverlässig fehlgeschlagene Sync-Dateien, App-Cache sowie Offline-Daten und löscht diese per Mausklick. Der Hersteller verspricht, „freien Speicherplatz zu schaffen, ohne relevante Daten in Gefahr zu bringen“. Ich kann Ihnen zur eigenen Sicherheit nur empfehlen vor der Anwendung ein Backup anlegen. Wie gesagt, bisher sind mir keine negativen Einflüssen bekannt, aber sicher ist sicher!

Die Installation und die Anwendung von PhoneClean ist einfach

Über diesen Link kann man die Software kostenlos auf der Entwicklerwebsite herunterladen. Installiert wird das Programm auf einem handelsüblichen Computer. Nach der sehr schnellen Installation kann man (fast) schon losgehen: iPhone oder iPad mittels Datenkabel mit dem Computer verbinden und PhoneClean starten.

Tipp von mir: schliessen Sie alle Apps bevor Sie das Programm starten! Cache-Dateien von geöffneten Anwendungen werden nur halbherzig beseitigt.

Zuerst wird das Gerät akribisch gescannt. Ein Statusbalken informiert Sie jederzeit über den Bearbeitungsstand. Ein paar Minuten später ist das Ergebnis zu sehen: die roten Zahlen in der zweiten Spalte von rechts informieren darüber, wieviel Speicherplatz im nächsten Schritt gelöscht werden kann. Noch ist nichts passiert!
Entweder klicken Sie auf den Button (zentriert im unten Drittel des Programms) und lassen die besagten Dateien löschen oder informieren sich durch einen Klick auf den Pfeil neben oben genannter Speicherplatz über detalliertere Informationen.

Auch wenn es Überwindung kostet: kann nur empfehlen die Löschung durchzuführen. Neben mehr Speicherplatz steigert sich die Performance deutlich.

Wer in sozialen Netzwerken postet, der haftet

Wer bei Facebook, Google+ oder anderen sozialen Netzwerken schreibt, der haftet.

Eine Profilseite bei Facebook & Co. ist so öffentlich wie ein Blog. Deshalb gilt: der Betreiber ist für Kommentare und Bilder verantwortlich, die ihm andere dort hinterlassen.

Die sogenannte Forenhaftung hat sich aufgrund etlicher Urteile in der Szene und in Unternehmen zunehmend herumgesprochen. Wer zum Beispiel auf einen obszönen Kommentar aufmerksam gemacht wird, muss den so schnell wie möglich löschen.

Oben erwähnte Forenhaftung ist auch bei Profilen in sozialen Netzwerken gültig. Auch für Kommentare, die eine Person auf Seiten eines Nutzers abgibt, haftet eben der Besitzer bzw. Inhaber der Seite mit.

Forenhaftung greift

Die Forenhaftung basiert auf dem Telemediengesetz. Der Profilinhaber ist grundsätzlich nicht für fremde Inhalte verantwortlich. Das gilt aber nur solange, wie dieser keine Kenntnis von dem hinterlassenen Beitrag hat. Gehen dem Profilverantwortlichen Informationen zu, dass ein neuer Beitrag eingereicht und veröffentlicht worden ist, muss unverzüglich gehandelt werden. Notfalls muss der Beitrag unsichtbar oder gar gelöscht werden. Nach diversen Gerichtsurteilen hat der Inhaber des Profils dazu höchstens 24 Stunden Zeit.

Diensteanbieter wird man schnell

Zum Diensteanbieter wird man sehr schnell: das Anlegen eines Proflis in Facebook & Co. reicht aus.
Nach dem Telemediengesetz ist auch jeder Facebook- und Google+-Nutzer Diensteanbieter.

Kurz gesagt: Jeder haftet für seine Seite und für alles, was auf ihr geschieht. Zum Glück hat ein Oberlandesgericht zur Forenhaftung entschieden, dass es keine „allgemeine Überwachungspflichten“ gibt. Es genügt also, auf eine Löschaufforderung zu reagieren.

Google Alerts: Ihr persönlicher Echtzeitassistent

Wissen ist Macht!

Bleiben Sie mit Google Alerts auf dem Laufenden über Ihre Interessen, Hobbies, Branche oder Ihre Mitbewerber. Den eigenen Namen und die Eigenreputation im Blick zu haben, ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je!
Google Alerts hilft Ihnen dabei. Behalten Sie immer im Hinterkopf, dass Google Alerts nur Inhalte von Google auswertet und auch nur diese anzeigen tut.

Die Einrichtung ist kinderleicht

Gewünschten Begriff in Suchmaske eingeben, Häufigkeit der Bebachrichtigung – ich empfehle täglich – und schliesslich noch die Emailadresse eingeben, an welche die Zusammenfassung gesendet werden soll.

Tipps für Social Media-Richtlinien in Unternehmen

Social Media und andere soziale Netzwerke bzw. Portale bieten einen geschäftlichen Mehrwert, wenn man Tipps beachtet und mit Sachverstand sich dem Thema verantwortungsvoll nähert.
Im Hinterkopf muss immer die Frage stehen, welche Person(en) welche Informationen über welche Medien weitergeben bzw. veröffentlichen darf. Ein paar Tipps sollen Ihnen Anregungen geben. Jedes Unternehmen, jede Abteilung hat andere Abläufe, Pauschalisierungen helfen an dieser Stelle nicht weiter.

In etlichen Firmen – ob gross oder klein – gibt es ein IT-Regelwerk, welches beispielsweise Vorschriften und Anweisungen enthalten, wie Sachbearbeiter sich beim Surfen im Web verhalten sollen. Allerdings wurden diese Regelungen vereinbart als Social Media noch nicht existent war oder noch in den Anfängen war.

Mit der schnellen Verbreitung von Social Media hat sich die Situation grundlegend gewandelt.

Im Idealfall erweitern die Vorschriften für Social Media die bereits vorhandenen IT-Anweisungen. Die Vorgaben zur Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit – und auch in den Pausenzeiten – sollten detailliert beschreiben, auf welche Daten Mitarbeiter zugreifen können und welche Informationen bzw. Bilder diese in den sozialen Medien verbreiten dürfen.

Berufliche und private Nutzung abgrenzen

In das Regelwerk gehört auf alle Fälle eine Vereinbarung, ob und in welchem Umfang Mitarbeiter Social Media-Dienste während der Arbeitszeit nutzen können.
Bewährt hat sich die private Nutzung auf bestimmte Zeiten eingeschränken, etwa während der Mittagspause.

Setzt man Social Media in der öffentlichen Kommunikation ein, müssen die Angaben Klarstellungen darüber enthalten, welche Mitarbeiter für das Unternehmen sprechen dürfen. Oftmals übernimmt dies das Personal der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bzw. des Marketings.

Aufklärung über Risiken

Einer der wichtigsten Punkte bei allen IT-Sicherheitsregeln ist die Aufklärung über die potenziellen Gefahren und Risiken, wenn auf Schädling-behaftete Webseiten verwiesen wird. Das Image und die Außendarstellung kann darunter sehr leiden – schnell gerät man in der Schußlinie von Bloggern oder der Konkurrenz.
Ist die Reputation erst einmal zerstört, bedarf es vielerlei Massnahmen dieses wieder zu verbessern.

Verantwortung übernehmen und Gesetze einhalten

Jeder Mitarbeiter ist für seine Aktivitäten auf Social Media-Plattformen verantwortlich – ob er mit die Nachrichten oder Beiträge von seinem Firmenrechner oder privat in das Internet stellt. Alle Beiträge mit Bezug auf die Firma sollen namentlich (z. B. mit Initialien) gekennzeichnet sein.
Mit ein wenig zeitlichem und technischem Aufwand findet die IT-Abteilung den Urheber schneller als es ihm lieb ist.

Die offene und ungezwungene Kommunikation bei Social Media birgt Gefahren – die gesetzlichen Vorgaben müssen strikt eingehalten werden. Neben dem Urheberrecht ist auch der Datenschutz von größter Bedeutung. Dies betrifft Betriebsgeheimnisse wie auch vertrauliche persönliche Daten.

Social Media – Knigge: Was Mitarbeiter nicht dürfen

Facebook ist zu einem Massenphänomen mit hohem Ansteckungsfaktor geworden. Google+ ist auf ähnlichem Wege. Die privaten und beruflichen Kontakte vermischen sich in Social Media zusehens. Umso wichtiger ist, dass die Mitarbeiter auf „Netket“ achten.

„Netket“ ist nichts anderes als was man im guten Elternhaus lernt: Gutes Benehmen!
Dieses ist auch bei der Social Media- bzw. Online-Kommunikation wichtig.

Im Internet ist nicht ausgeschlossen, auf negative Äußerungen über den eigenen Arbeitgeber oder deren Produkte zu stossen. Die Lust ist dann groß eine Richtigstellung abzugeben – in Form eines Kommentars oder einer Gegendarstellung.
Dabei ist zu beachten, dass man von Anfang an klarstellen tut, dass dies als persönliche Meinung bzw. Erfahrung geschieht und keinesfalls als offizielles Unternehmensstatement.
Tut man diesen Hinweis unterlassen, handelt man fahrlässig und kann von vielen Seiten rechtlich belangt werden.

Genau gefährlich ist es, wenn man sich als zufriedenen Kunden ausgeben tut. Lügen haben kurze Beinen – vor allem im Social Media und den übrigen Onlinemedien. Sie spielen nicht nur mit Ihrer Eigenreputation sondern letztlich mit Ihrem Arbeitsplatz! Eine seriöse Firma kann dieses – vielleicht loyal gedachte – Handeln nicht dulden. Ich kenne etliche Fälle in denen der betreffende Autor seinen Arbeitsplatz fristlos verlor.

Auf öffentlich zugänglichen Social Media-Seite sollen Mitarbeiter auch tunlichst vermeiden, einen Streit mit unzufriedenen Kunden, Unternehmenskritikern oder anderen Angestellten auszutragen. Ein weiteres Tabu ist über Vorgesetzte und die Führungskräfte einer Firma zu lästern.

Was auch jedem User und jedem Benutzer von Social Media-Anwendungen klar sein muß, ist, dass keine Betriebsinterna ins Netz gehören.

Auch interne Arbeitsgruppen, die z. B. filialübergreifend Erfahrungen und andere Themen über Facebook oder Google+ austauschen, muss klar sein, dass die geschriebenen Daten über das öffentliche Netz geleitet werden und unter Umständen einsehbar sind.