Christian Junius

Unternehmerische Grundsätze

Auf Kundenkommentare im Social Web richtig reagieren

Wie kann man als Unternehmen einen perfekten Kundenservice bieten und dabei gleichzeitig den guten Firmennamen bzw. die Marke im Social Web schützen?
Auf sehr einfache Art und Weise: Nutzen Sie die Social Media-Netzwerke (Facebook, Twitter, diverse Blogs), die auch Ihrer Kunden nutzen! Schauen Sie nach Einträgen, die Ihr Unternehmen bzw. Ihre Marke(n) betreffen. Bleiben Sie im Social Web auf dem Laufenden und reagieren Sie gezielt.

Moderne Kundenakquise mit Online-Direktmarketing

Die überwiegende Mehrzahl der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) werben falsch! Sie werfen teilweise erhebliche Gelder wortwörtlich „zum dem Fenster raus“.
Größtenteils orientieren sich KMUs bei der Neukundengewinnung und ihrem Marketing an Konzernen und Großunternehmen, die bereits einen hohen Bekanntheitsgrad haben.
Viele Firmen investieren eine Menge Geld in Image- und Markenwerbung, obwohl dies für sie in vielen Fällen keinen Sinn ergibt. Denn es gibt viel wirksamere und effizientere Methoden der Kundengewinnung und Kundenbindung – das Online-Direktmarketing.

Das Ende der Messedominanz durch Suchmaschinen

Jahrzehnte lang waren Messen und Kongresse die beste Gelegenheit zur Anbahnung von Neu-Geschäften und der Pflege von Kontakten unter Geschäftsleuten (B2B). Sie waren auch bevorzugte Orte für die Vorstellung neuer Produkte oder innovativer technologischer Lösungen. Diese Messen waren eine gute Gelegenheit, Kunden zu treffen und neue Interessenten zu finden (Leadgewinnung).

Gleichzeitig konnten sich Verkäufer, Importeure, Großhändler oder Hersteller einen schnellen Überblick über neue Angebote und Entwicklungen auf ihrem Markt verschaffen, in dem sie einfach über die Stände in der Messehalle schlenderten, wenn Unternehmen mit ähnlichen Produkten in räumlicher Nachbarschaft zueinander platziert wurden.

Die andere Werbeform: Postkarten-Marketing

Wenn man die Postkarte als Marketing-Tool sieht, dann meist als Antwort-Karte in einem Mailing oder als Beikleber einer Anzeige in einer Zeitschrift. Das passt und ist auch eine gute Aufgabe für eine Postkarte, keine Frage. Aber, die Postkarte kann mehr.

Wo liegen die Vorteile der Postkarte?

Auf eine Postkarte passt nicht viel Text drauf. Und das hat zwei Auswirkungen: Erstens, als Versender muss man sich kurz fassen, seine Botschaft auf den Punkt bringen. Zweitens, genau das weiß auch der Empfänger: Eine Postkarte hat er ruckzuck gelesen. Und deshalb liest er sie.

Peinliche Fehler beim Umgang mit der Presse vermeiden

Kleine und mittlere Unternehmen verwechseln ständig Werbung, Pressearbeit und Public Relations oder setzen es gleich. Dass Anzeigenabteilung und Redaktion eines Verlages getrennte Bereiche mit unterschiedlichen Verantwortlichkeiten und Konzepten sind, ist vielfach unbekannt.

Werbung ODER Berichterstattung
Die Anzeigenabteilung verkauft gegen gutes Geld Anzeigenraum, die Redaktion produziert nach den Kriterien des unabhängigen Journalismus Artikel, die der Leserschaft gefallen sollen und nicht etwa bestehenden oder potenziellen Anzeigekunden. Wer Werbung schalten will, ist in der Redaktion fehl am Platz. Ein Unternehmer erreicht Journalisten nur, wenn er deren Spielregeln anerkennt.

Folgende häufige Fettnäpfchen bei der Pressearbeit sollten nach Profimeinung möglichst sorgsam umgangen werden: