Christian Junius

Twitter

Deutsche Telekom entdeckt Twitter

Innerhalb eines Tages hat der neu gestartete Twitteraccount der Deutschen Telekom an die 1.200 Follower. Einerseits ein Traumstart und auf der anderen Seite sieht man, dass dieser Service überfällig war.
Im Fall von “@Telekom_hilft” trifft wohl eher letzteres zu. Die Reputation des Kundenservice soll sich dank Twitter ändern. Als Vorbild gilt wohlmöglich der amerikanische Telekommunikationskonzern Comcast, dort wird notleidenden Kunden via 140 Zeichen aus der Klemme geholfen.

Twitter will gelernt sein

Passend dazu heißt es auf der Telekom-Website: „Wir gehen mit unserem Service dahin, wo unsere Kunden sind. Wir lernen zu twittern und starten das Pilot-Projekt “Telekom_hilft”.

Werbung auf Twitter durch “Promoted Tweets”

Bisher nutzen die Betreiber von Twitter Ihren Erfolg nicht, um Geld damit zu verdienen. Allerdings soll sich dieser Umstand bald ändern. Gemäss den Berichten diverser amerikanischer Medien will Twitter neben den bisherigen Tweets auch Werbeanzeigen auf der Seite integrieren. Diese Anzeigen sollen den Namen “Promoted Tweets” tragen.

Twitter plant gezielte Werbung

Die Nutzer sollen nicht planlos mit Werbung überhäuft werden, sondern sie bekommen nur die Werbung zu sehen, die sie auch nützlich fänden. In der ersten Phase erscheinen die “Promoted Tweets” nur, wenn ein Nutzer nach Keywords sucht, die Werber eingekauft haben, ähnlich dem bekannten Modell “Google AdWords”. Später sollen dann auch werbefinanzierte Meldungen innerhalb der Tweets zu sehen sein. Hierbei ist angeblich entscheidend, wofür sich der jeweilige User interessiert, damit die Werbung für ihn auch ansprechend wirkt.
Wie die Erfassung und Auswertung der userbezogenen Interessen stattfinden soll, wurde allerdings nicht veröffentlicht.

Firmen brauchen Richtlinien für Twitter, Facebook und Co.

Manager lästern bei Facebook über Kunden seines Arbeitgebers und Lehrer meckern beim Kurzmeldungsdienst Twitter über zu laute Schüler. Mitarbeiter, die sich in sozialen Netzwerken tummeln, sind für den Arbeitgeber eine extreme Herausforderung – aber auch eine Chance. Um Schaden von Firmen und betroffenen Personen abzuwenden und auf der anderen Seite die Interneteuphorie zu nutzen, braucht es einen einfach zu verstehenden Social-Media-Kodex.
In den USA sind sie längst gang und gäbe, in Deutschland entdecken die Unternehmen erst jetzt die Problematik und versuchen überhastet dubiose Regeln aufzustellen.

Twitter verrät nun den Aufenthaltsort

Über Twitter kann man die Welt künftig nicht nur an seinen Gedanken, Ideen und Aktivitäten teilhaben lassen, man kann seinen Followern auch seinen Aufenthaltsort kundtun.
Schon jetzt erwähnen viele der über 70 Millionen Twitter-Nutzer den Aufenthaltsort in ihren Botschaften. Dadurch geht allerdings wertvoller Platz verloren, weil die Kurznachrichten nicht länger als 140 Zeichen sein können.

Zum Beispiel eine interessante Tatsache, wenn man spontan Freunde treffen möchte. Auch die Werbeindustrie wird sich diese Ortungsfunktion sehr schnell zu Nutze machen: kaum eine Werbeform ist effektiver als die mobile sowie zielgerichtete Point-of-Sale-Funktion.


Verhaltenskodex für das Web 2.0

Sehr häufig werde ich angesprochen, wie man sich im Internet verhalten soll. Ein paar einfache Tipps und Ratschläge habe ich Ihnen hier zusammengetragen. Bevor Sie weiterlesen, hier die wichtigste und einfachste Regel: seien Sie ehrlich!


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