Christian Junius

Internet verstehen

Google Social Search – Personalisierung der Suchergebnisse

Der Suchmaschinenbetreiber Google hat vor wenigen Tagen – zunächst in den USA – kleine Änderungen vorgenommen, die zukünftig beachtliche Auswirkungen haben wird: “Social Search” wird zentraler in den Suchergebnissen dargestellt.

Die Technologie ermöglicht es Google-Nutzern, bei einer Suchabfrage relevante Ergebnisse aus dem eigenen “Social Circle” zu finden. Voraussetzung ist, dass der Nutzer die von ihm genutzten Netzwerke in seinem Google-Profil hinterlegt hat.

Google Social Search bildet Alltagsverhalten im Internet ab

Google greift damit die Idee auf, dass wir uns zunächst bei Freunden erkundigen, wenn wir etwas wissen wollen. Freunden können wir trauen, warum sollen ihre Erfahrungen und ihr Wissen nicht in unsere Suchergebnisse einfließen?

Project Gutenberg – lizenzfremde Website mit vielen verwertbaren Inhalten

Im Internet gibt es nahezu unzählige Quellen, welche Unmengen von frei verwertbaren Inhalten – lizenzfreie und kostenlose Artikel, Nachrichten, eBooks und auch Bücher – liefern.

Eines der besten Beispiele ist das “Project Gutenberg” – eine Online-Bibliothek. Die meisten dort verfügbaren Inhalte sind Gemeingut. Das heißt, dass diese “public domains” grundsätzlich kostenlos heruntergeladen, bearbeitet, weiterverteilt und verkauft werden. Das Projekt hat schon mehr als 25.000 Werke – überwiegend englisch – veröffentlicht.
Deutsche Inhalte findet man auch immer häufiger.

Zudem sind einige Dateien anzutreffen, die zwar unter einem Copyright stehen, wo die Autoren bzw. Urheber jedoch ihre Zustimmung zur Aufnahme in das “Project Gutenberg” gegeben haben.

Semantisches Web – Google ist auf dem Vormarsch

Schon in meinen Artikeln “Google Wunderrad – thematische Suche“, “Web 3.0 – Die digitale Herausforderung der kommenden Jahre” und “Das Internet im Wandel – Web 3.0 ist keine Utopie mehr“, die ich vor einigen Wochen verfasst habe, wurde deutlich, dass Facebook, Microsoft und Google auf des semantischen Web (Web 3.0) die Zukunft sehen. Dementsprechend sind die derzeitigen Anstrengungen von Google nur eine legitime Fortsetzung der Bemühungen in diesem Segment.

Eine Übersicht über den Status quo des semantischen Web findet sich in der nachfolgenden Präsentation von Davide Palmisano (30. März 2010).
semantisches Web

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Wie HTML5 das Internet verändern wird

Derzeit ist die HTML5-Entwicklung unter anderem wegen der Auseinandersetzung zwischen Adobe und Apple in aller Munde. Bei aller Diskussion darf man nicht vergessen, dass der HTML5-Standard schon seit über 5 Jahren in der Entwicklung ist. Immer mehr Details kommen ans Tageslicht: die Vorteile und Stärken sind zukunftsweisend. Die HTML5-Demonstrationen von Apple sind beispielsweise sehr beeindruckend. Der Haken daran ist, dass diese momentan nur mit einem Safari-Browser einwandfrei dargestellt werden.

Vorteile von Pingback gegenüber Trackbacks

Trackback kennt wohl jeder Blogger. Die automatische Methode um Trackbacks zu versenden, heißt Auto-Trackback. Doch was hat es mit dem Begriff Pingback auf sich? Der Pingback hat wesentliche Vorteile gegenüber Trackback und wird nur selten verwendet.
Pingback ist eine Methode einen anderen Blog anzupingen, wenn man sich innerhalb des eignenen Textes mit Hilfe eines Links auf diesen bezieht. Die Definition besagt, dass die Gegenseite den Pingback ablehnen kann bzw. soll, wenn es keinen Link zur angegebenen Seite gibt.
Falls alle Regularien eingehalten wurden, erscheint im anderen Weblog ein Link – im Idealfall mit kurzer Beschreibung – zum pingenden Blog.