Christian Junius

Das Internet im Wandel – Web 3.0 ist keine Utopie mehr

Das Internet im Wandel – Web 3.0 ist keine Utopie mehr

Das Internet verbindet weltweit verschiedene Computer und Firmennetzwerke. Auf der anderen Seite stellt das „World Wide Web“ den Benutzern Dienste zur Verfügung, die eine intensive Kommunikation (z. B. Facebook, Twitter) und einen Datenaustausch in Echtzeit erlauben.

Nachfolgend aufgeführte Dienste sind die meistgenutzten Anwendungen im Internet der 1. Generation

WWW: Der bekannteste Dienst ist das „World Wide Web“ – im Sprachgebrauch „Internet“ genannt. Dort kann man grafisch aufbereitete Seiten betrachten. Das WWW bietet volle multimediale Unterstützung. Diese wird hauptsächlich durch die Übertragungsraten der Netzwerke beschränkt.
Email: Die elektronische Post ist wohl der meist genutzte Netzdienst. Durch die immer zunehmende Versendung unerwünschter Werbemails (Spam) wird dieses Medium in den kommenden Jahren an Bedeutung verlieren. Die Anwender werden dazu übergehen, sich in Portalen (z. B. Facebook) auszutauschen. Entweder mittels Chat oder internen Nachrichtendienste. Dies hat den Vorteil, dass man anhand von Usergruppen steuern kann, wer wem „Post“ zustellen tut.
News: Das Usenet ist wie ein schwarzes Brett im Internet. Dort findet man vielerlei Informationen und kann auch über viele verschiedene Themen diskutieren.
FTP (File Transfer Protocol): Durch das File Transfer Protokoll lassen sich Dateien übertragen. Bei den meisten FTP-Servern kann man sich anonym die Daten holen (Download).
Der FTP-Übertragungsstandard wird sehr häufig von Werbeagenturen und anderen professionellen Anwendern verwendet, die schnell und zuverlässig große Datenmengen übertragen müssen.

Web 2.0 – Internet von heute

Das Web 2.0 hat das Internet zusehens verändert. Unmengen an Diensten sind durch neue Anwendungen ersetzt oder in neue Netzwerke implementiert worden. Man kann auch sagen, „das Internet ist erwachsen“ geworden.
Online-Lexikas: „Wikipedia“ ist in diesem Bereich der Platzhirsch; das Wort Wiki kommt aus Hawaii und bedeutet „schnell“. Das Portal ist das größte oder zumindest eines der wertvollsten Lexikas, welches nur online zur Verfügung steht. Der Vorteil liegt darin, dass die Informationssammlung von jedem gelesen und bearbeitet werden kann
Blog: Der Blog ist ursprünglich ein chronologisch geführtes privates Tagebuch, dass im Internet meist öffentlich lesbar ist. Heute dienen Blogs neben dem Austausch von Gedanken, Informationen und Erfahrungen auch der kommerziellen Informations
Foto- und Videoportale: Flickr oder Youtube sind Webseiten, auf denen registrierte User einem bestimmten Bekanntenkreis oder der Allgemeinheit ihre Aufnahmen zur Verfügung stellen können. Populär wurden diese Dienste erst, als auch entsprechend schnelle Internetverbindungen seitens der Telekommunikationsanbieter zur Verfügung standen.

Die Zukunft: Das semantische Web (Web 3.0)

Die Informationsflut im Internet wächst rasant. Während das heutige Internet nur die Möglichkeit darstellt, Daten miteinander zu vernetzen, ist die Thematik des semantischen Web einen Weg aufzuzeigen, um die Informationen nach ihrer Bedeutung miteinander zu verknüpfen.
Das Internet kann aus derzeitiger Sicht nur von Menschen verstanden werden, da die Daten nahezu überall unstrukturiert vorliegen – dies liegt neben der Inkompatibilität verschiedener Datensysteme auch an sprachlichen Barrieren. Kein Computer kann aus den Daten direkt Informationen gewinnen. Andererseits ist der Informationsumfang zu groß und zu schnelllebig, um von Menschen verarbeitet zu werden.
Das semantische Web soll die Lösung darstellen. Die Daten im Web 3.0 sind strukturiert und in einer Form aufbereitet, welche es erlaubt, weltweit Daten miteinander zu verknüpfen und als Ganzes zu verarbeiten.

Dadurch lassen sich Erkenntnisse gewinnen, die für Menschen vorher nicht sichtbar waren. Dies geschieht meist durch Mashups. Verschiedene Firmen unterstützen Mashup durch Software, wie zum Beispiel Mozilla Ubiquity.

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